Wenn ältere Menschen regelmäßig ihr Essen selbst zubereiten, könnte sie das vor Demenz schützen – und das schon, wenn sie einmal pro Woche in der Küche stehen. Diesen Zusammenhang zeigt eine Langzeitstudie aus Japan, veröffentlicht im Journal of Epidemiology and Community Health. Die Forscherinnen und Forscher analysierten Daten von knapp 11 000 älteren Menschen. Wer mindestens einmal pro Woche zu Hause kochte, erkrankte über sechs Jahre hinweg seltener an Demenz – bei Männern war das Risiko dadurch um 23 Prozent, bei Frauen um 27 Prozent niedriger. Überraschend: Der Effekt war bei Menschen mit geringen Kochkenntnissen ausgeprägter als im Allgemeinen. Das Forschungsteam vermutet, dass Kochen das Gehirn auf vielen Ebenen fordert – planen, einkaufen, mehrere Schritte gleichzeitig im Blick behalten.
Gute Nachrichten für alle, die gerne kochen
Aktuelles 01.07.2026
Wenn ältere Menschen regelmäßig ihr Essen selbst zubereiten, könnte sie das vor Demenz schützen